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Beschreibung
Das Elektronikmodul FANSPEED ist
ein einfacher, preiswerter Drehzahlregler für Lüftermotore
mit 12-Volt-Versorgung, wie sie im PC-Bereich Verwendung finden.
Der Regler eignet sich für praktisch alle Lüfter, die
ein drehzahlabhängiges Signal ausgeben. Dazu gehören
insbesondere neuere CPU-Cooler, die vom BIOS des Mainboard
überwacht werden. Diese Lüfter haben 3
Anschlußleitungen. Nicht geeignet ist der Regler für
Lüfter von PC-Netzteilen mit 2 Leitungen.
Für
alle, die mit einem Lötkolben umgehen können, sollte der
Nachbau keine Probleme bereiten. Das Layout eignet sich gut für
eine Lochraster-Platine. Diese paßt z.B. auf den
Kunststoffkörper des Parallelport-Steckverbinders am
Mainboard, mit zweiseitigem Klebeband und einem Kabelbinder
fixiert.
Zum Anschluß an den Lüfter trennt man
dessen 3 Leitungen auf und setzt die 6 Enden ab. Die Farben sind
je nach Typ des Lüfters unterschiedlich, meistens rot oder
gelb fuer 12 Volt, grün oder blau für das Drehzahlsignal
und schwarz oder blau für Ground. Eventuell muß man mit
einem Multimeter nachmessen. GND: Die beiden Leitungsenden fuer
Ground werden verdrillt und gemeinsam angeschlossen. PULS:
Ebenso werden die beiden Enden fuer das Drehzahlsignal verdrillt
und gemeinsam angeschlossen. 12V: Die vom Mainboard kommende
Stromversorgung wird einzeln angeschlossen. FAN: Ebenso wird
die zum Lüfter gehende Stromversorgung einzeln angeschlossen.
Die Schaltung ist ein PI-Regler, dessen Nachstellzeit so
hoch eingestellt wurde, daß der Regelkreis mit
unterschiedlichen Lüftern stabil arbeitet. Der Sollwert am
Eingang (Puls) ist ein Rechtecksignal (3 bis 5 V, je nach
Mainboard), dessen Frequenz der Drehzahl entspricht. Der
Widerstand R4 (ca. 2 kOhm) bestimmt die Soll-Drehzahl und kann
zwischen 200 Ohm und 10 kOhm betragen ( niedriger Widerstand ->
hohe Drehzahl, und umgekehrt ).
Auch bei niedriger
Drehzahl bleibt das maximale Drehmoment erhalten. Der Lüfter
neigt also nicht dazu, stehen zu bleiben (außer, er würde
ohnehin nicht laufen). Das ist ein großer Vorteil gegenüber
der einfachen Reihenschaltung eines Widerstandes oder einer
Zenerdiode.
Natürlich sollte man die
Drehzahlreduzierung nicht übertreiben und prüfen, ob der
Kühlkörper nicht zu heiß wird. Meine Lüfter
der CPUs AMD-K2/400 und Intel-Celeron/633 (Stand 2001) waren bei
halbierter Drehzahl kaum noch zu hören, wobei die Temperatur
der Kühlkoerper nicht merklich anstieg.
PS: Passend
zum leisen PC verwende ich als Festplatte den Typ MPG3409AT-EF von
Fujitsu (Stand 2001) und ein temperaturgeregeltes Netzteil. Der PC
ist - außer bei Festplattenzugriffen - praktisch nicht mehr
zu hören.
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